Dienstag, 24. November 2009

brot und spiele

am sonntag nach nur 7h schlaf aufzustehen, macht man nur, wenn's wirklich sein muss. in meinem fall hieß die pflicht spielefest 2009. und ja, ich würd's wieder tun. beladen mit einer tasche voll leckerer (selbstgemachter) sandwiches und tee und kaffee in thermoskannen gings ans werken.

folgende empfehlungen kann ich nach erfahrung nur weitergeben (achtung, möglicher weihnachtsspoiler!):

  • sherwood forest
    3-6 personen, ca. 1h, strategisches brettspiel
  • kakerlakensalat
    2-6 personen, ca. 10min, schnelles kartenspiel
  • tsuro
    2-8 personen, ca 15min, legespiel
  • lengpan empfiehlt dominion
    2-4 personen, ca. 1h, strategisches kartenspiel
    (spiel des jahres in verschiedenen kombinierbaren editionen)
mehr kann ich dazu auch nicht sagen.
hab heut eh schon genug gebloggt ;)

waidmanns heil

man kann eigentlich nur impressionen niederschreiben, möchte man festhalten, welche show rammstein diesen samstag in der wiener stadthalle geliefert hat. aber reißen wir's kurz an...
anreise mit herrn bruder bereits eine stunde vor einlass, damit man dieses mal die vorband auch mitbekommt. war zwar ein bisschen frostig, dafür hat sich's gerechnet. nicht wegen der vorband, weil die war mit ihren zwei showschlagzeugern, die ein billiges soundsystem genauso ersetzen hätte können, gar nichts wert. aber trotzdem gerechnet, weil
zirka 10te reihe. also weit genug entfernt um nicht von der masse körperlich deformiert zu werden und doch nah genug um alle details der doch geilen show zu sehen. und was für eine show. wen's interessiert, der soll auf youtube einfach nach rammstein wien suchen. aber ein video will ich hier posten (weil's ziemlich genau meiner perspektive entsprach):

irgendwo zwischen babypuppen, viel fabrik und riesenscheinwerfern, einem sich stets lächerlich machenden keyboarder, viel pyrotechnik und
pensiförmigen schaumkanonen haben rammstein so ziemlich jedes lied von der neuen cd gespielt. schade. ich fand gerade die alten hauer wie "weisses fleisch" zogen so richtig und leider wurde seemann nicht (mehr) gespielt. rammstein wollen scheinbar etwas abstand von den alten cds gewinnen... schade. trotzdem unbeschreibliche show.

lecker

sadist? machmal. besonders, wenn's darum geht, anderen leuten zu zeigen, was sie verpassen, wenn sie nicht geheimrezepte fremder urgroßmütter kennen. der dank gebührt in diesem fall der frau aus dem affenhaus, welche natürlich alle schuld von sich weisen wird.
so gab's diesen freitag leckere dampfnudeln mit karamelkruste in vanillesauce. so leidet, ihr die ihr nicht dabei wart!

Montag, 23. November 2009

L>>R?

nach rund einer woche büffelmarathon auf der bibliothek war es heute um 15:00 dann soweit. zwei bespiele und 160 minuten zeit. und die beispiele waren hundig: streuen wir mal 'nen Dz6-trafo ein, macht ja ungemein spass, oder sagen wir einfach der strom rippelt doch, dafür außnahmsweise mal die spannung nicht... vom anfänglichen schrecken erholt (dank der einen oder anderen unterstützung des aufsichtspersonals) sollt das benotungspendel doch in den positiven bereich ausschlagen. aber... ich war schon einmal zuversichtlich und wurde herb enttäuscht. daher: freitag erfahr ich die ergebnisse und damit, ob ich mündlich auch mein wissen präsentieren darf.

Mittwoch, 18. November 2009

lernschmerz

man merkt, dass man wieder viel rechnet, wenn plötzlich der taschenrechner eingeht (den ich wohlgemerkt schon seit der hauptschule hatte - altes solarstückchen). aber wird zeit, dass ich meine letzte grosse prüfung hinter mich bringe und voll und ganz der diplomarbeit widmen kann. wünscht mir am montag glück. aber bis dahin viel geduld.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

being somebody else

nein, wir werden nicht schizophren, sondern hatten einfach einen netten abend. und zwar sind wir die meinige, little drummerboy, eine horde von 141 leuten und ich. und der nette abend hieß montag. und mit nachnamen chelsea. aber kommen wir zum thema: der owner des abends, ein gewisser quasilant, weil doch nicht bruder oder schwager, also der besitzer der kaltenplatte (siehe rechts), schwingt neuerdings auch auf kommando den drumstick. nicht, dass er etwas mit dem verschwinden des bandeigentlichen rhythmusfanatikers zu tun hatte. vielmehr selbst überrascht vom angebot des gigpartners mit dem wohl eher umbenennungswürdigen namen die söhne der liebe, packte er seine sieben trommeln und begab sich zum austragungsort des doppels. mit seiner leib und nudelsuppenband being markovic gelang der auftakt reibungslos. altunbekannte gassenhauer wie "i bring mi um im mai" oder "a tropfn aufm hoasn stoa" machten eine gut vorgeheizte stimmung, auch wenn die zweidrittelmehrheit wohl zu dsdl (deutschland sucht den lieblingsdrummer?) gehörten. doch das stimmungsfass kam dann regelrecht zum überlaufen, als dsdl (dänemark sucht den luxuskörper?) die ersten töne anrissen. aber nun zum werk des schlägers, den noch nicht ganz volljährigen schattensteller. lediglich mit einem schmierzettel bewaffnet, auf dem grademals die einleitungen für die 5 wichtigsten lieder in schlagzeugslang niedergeschrieben waren (also z.b. dam, dam, dadam), gings auf die bühne. zum zweiten mal also. alles was ich dazu sage, ist ein zitat, was wir beim weg zum auto aufgeschnappt haben: "entweder ist schlagzeug spielen ur leicht, oder der typ is echt guat." es gibt also ein leben nach dem luftbad, ein buntes und sehr individuelles - was auch immer das heissen mag. doch wir (und da sind die 141 leute eingeschlossen) sind schwer beeindruckt und stolz und ganz sicher neidisch.

Montag, 5. Oktober 2009

interessante redewendung

es ist schön, wenn's mal nicht mich erwischt :)

herr w: "des flutscht wie ein baby."